Individualpädagogische Projektstelle Mutter und Kind in Solingen

 

 

Das sind wir:

Frauke Rautenberg
- Von 1997 -2013 tätig als Lehrerin für die GS und SEKI
- Zertifizierte Fachberaterin für Psychotraumatologie mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche ( 2-jährige Ausbildung in der Vestischen Kinderklinik Datteln)
- Zertifizierte Moderatorin
- Seit 2006 tätig für Shed, im Rahmen von individualpädagogischen Betreuungen in unserer Familie
- Fortbildung nach §8a, SGBVIII

Olaf Serfling-Rautenberg
- Seit 2009 selbstständig im Baugewerbe
- Seit 2005 Trainer verschiedenster Jugendmannschaften im Solinger Eishockeyverein
- Seit 2006 tätig für Shed, im Rahmen von individualpädagogischen Betreuungen in unserer Familie
- Ausbildung von Lehrlingen im eigenen Betrieb aus
- Vermittlung und Betreuung von Jugendlichen mit besonderem Bedarf

Seit 2011 sind wir hobbymäßige Kleinbauern mit eigener, kleiner Landwirtschaft, Schwerpunkt: Schafhaltung und Zucht einer vom Aussterben bedrohten Rasse.

Wir haben drei Kinder, die alle noch mit uns zusammenwohnen.

Hier leben wir: 
Wir leben seit 2005 in unserem jetzigen Haus in Solingen.
Nach aufwändiger Sanierung des Erdgeschosses, bei dem in den Wohnräumen alle Wände, Fußböden und Decken saniert wurden, bieten wir hier bis zu zwei minderjährigen Müttern mit ihren Kindern einen liebevoll gestalteten Platz zur ressourcenorientierten Beziehungsarbeit. Die Räume sind alle Tageslicht durchflutet, so dass eine helle, freundliche Wohnatmosphäre gegeben ist.

 



Unser Dreifamilienhaus liegt in einer ruhigen Wohngegend in Solingen. Grundschule und Kindergarten sind bequem fußläufig zu erreichen. Ebenso fährt regelmäßig ein Bus in die Solinger Innenstadt zum Busbahnhof, die Haltestelle liegt ca.150m entfernt. Von der Solinger Innenstadt aus sind alle angrenzenden Städte problemlos zu erreichen.

Der große Garten lädt zum gemeinsamen Treffen in den Sommermonaten ein, bei Bedarf kann der kleinere Garten zu einem Schaukel- und Spielgarten umgestaltet werden. Hier werden in den nächsten Jahren sicher noch einige Änderungen und Umgestaltungen stattfinden.

Zu unserer Familie gehört ein großer und ausgesprochen kinderfreundlicher Hund genauso wie die zwei Katzen.

 

 



Zielgruppe unserer Projektstelle und pädagogische Grundsätze unserer Arbeit:
Wir bieten für bis zu zwei jungen Müttern mit ihren Kindern die Möglichkeit eine individuelle Form der Betreuung.

Die jungen Mütter wohnen im 96qm großen Erdgeschoss unseres Hauses. Hier findet jede junge Mutter einen eigenen, privaten Bereich sowohl für sich, als auch für ihr Kind und ist hinsichtlich der Gruppenfähigkeit und Teambildung dahingehend gefragt, dass sie sich die Sanitärräume und die Küche mit der anderen Mutter teilt. Hier ist ein Mindestmaß an Kommunikation und Absprache gefragt, bei der wir jederzeit, je nach Ausgangsbedingungen der Mütter, hilfreich zur Seite stehen.

Hier wird den jungen Müttern in besonderer Form die Möglichkeit gegeben, ihre eigene Handlungskompetenz auszubauen und sich ressourcenorientiert zu entwickeln.

Im Rahmen des Vertretbaren steht folgender Grundsatz im Mittelpunkt: „Soviel Hilfe wie nötig, so wenig Fremdbestimmung wie möglich“. Wir möchten den jungen Müttern nicht das Gefühl einer 24stündigen Kontrolle vermitteln, sondern die Voraussetzungen schaffen, sich auf ihre Kompetenzen zu konzentrieren, dies vor dem Hintergrund und mit der Sicherheit JEDERZEIT auf unsere Unterstützung zurückgreifen zu können.

Von der kleinschrittigen Alltagsstrukturierung bis hin zu weitläufiger Selbstorganisation bieten wir den jungen Müttern in Anlehnung an ihre eigenen Ressourcen alle notwendigen Hilfsangebote. Diese sind immer eingebettet in die grundsätzliche Betrachtung, dass für das Kind der jungen Mutter unter den gegebenen Rahmenbedingungen eine gesunde und positive Entwicklung gewährleistet ist.

Die Ermöglichung einer guten Mutter-Kind-Beziehung steht bei allen Hilfsangeboten im Vordergrund und bedarf gerade hinsichtlich des Lebensalters der Mütter einer besonders facettenreichen Betrachtung.

Für die z.T. noch sehr jungen Mütter bedeutet ihre neue Rolle als Verantwortliche und Mutter einerseits und Jugendliche andererseits einen nicht zu unterschätzenden Spagat in der Gestaltung des Alltages. Hier bieten wir einen sicheren Rahmen mit der besonderen Orientierung auf Wertschätzung, Verlässlichkeit und Ressourcenorientierung. Unsere Projektstelle ist als positives Beziehungsangebot gestaltet, das sich an den biographischen Vorerfahrungen der jungen Mütter orientiert. Das Einbinden der Ursprungsfamilie ist für uns ebenso eine Selbstverständlichkeit, wie der Umgang mit den Kindsvätern, dieses natürlich immer unter der Maßgabe der bestehenden Bedingungen (mütterlicherseits als auch von Seiten des Jugendamtes oder ggf. Vormundes) die die jeweilige Mutter mitbringt.

Regelmäßige Gespräche und Reflexionen mit ALLEN Beteiligten sind ein großes Anliegen unsererseits. Ebenso bieten wir hohe Transparenz für die jungen Mütter hinsichtlich der von außen an sie gestellten Anforderungen und Erwartungen. Wir nutzen die Möglichkeit gemeinsam mit den jungen Müttern Ziele zu formulieren und umzusetzen (sinnvolle Planung des Alltags, Ausbauen der Fähigkeit über einen längeren Zeitraum nachhaltig zu planen, Schulabschluss, Praktika, Ausbildung etc.).

Zu guter Letzt:
Natürlich gehören für uns thematisch relevante Fortbildungen ebenso zur beruflichen Selbstverständlichkeit, wie regelmäßige, durch unseren Jugendhilfeträger angebotene, Supervisionen.